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Hilfen für Unternehmen

Brandenburg unterstützt Unternehmen


Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) unterstützt die Brandenburger Wirtschaft bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dies reicht von der Beratung zu Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes bis zur Beratung bei betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten, wie beispielsweise akuten Mitarbeiterbedarfen, unterbrochenen Lieferketten oder akuten technologischen Anforderungen für Prozessumstellungen. Die WFBB übernimmt hier die Rolle als Kontakt- und Anlaufstelle für die Brandenburger Wirtschaft ein.

Der direkte Weg zur WFBB? Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr unter: Tel. 0331 - 730 61-222

Sie können auch die WFBB-Regionalcenter unter den unten angegebenen Rufnummern kontaktieren.

Überbrückungshilfen des Bundes starten ab 10. Juli 2020

 

Das Portal zur Beantragung der Überbrückungshilfen über eine Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist seit dem 8. Juli 2020 freigeschaltet: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Dort finden Sie auch alle wichtigen Informationen zum Förderprogramm. 

Ab 10. Juli 2020 soll die eigentliche Antragstellung möglich sein. Ein Antrag kann nur von einem vom Unternehmen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Die Anträge werden aus dem BMWi-Portal an die zuständige Institution in den Bundesländern weitergeleitet. In Brandenburg ist das die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Info-Telefon der ILB zur Corona-Überbrückungshilfe

0331 - 23182299

Mo-Fr 9.00 - 17.00 Uhr

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF)  - Unterstützung für Unternehmen ab 250 Beschäftigten

 

Die EU-Kommission hat am 08.07.2020 dem zentralen Regelwerk zur Gewährung und Durchführung von Stabilisierungsmaßnahmen durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zugestimmt. „Mit dem grünen Licht aus Brüssel können wir nun den Wirtschaftsstabilisierungsfonds schnell an den Start bringen. Damit können wir insbesondere größeren Unternehmen, Familienunternehmen und Mittelständlern noch besser durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie helfen.", so Bundeswirtschaftsminister Altmaier.

„Der WSF dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Coronavirus-Pandemie. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro stellt er deutschen Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bereit. Der WSF richtet sich an Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte.

Der WSF sieht zwei Stabilisierungsinstrumente vor (kombinierte Anwendung möglich):

  • Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich.
  • Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals.

Für Garantien und sonstige Gewährleistungen für Bankkredite sowie Rekapitalisierungen bis zu einem Volumen von 100 Millionen Euro gelten im WSF standardisierte Konditionen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter folgenden Links:

Informationen zu den Förderkriterien und zur Antragstellung finden Sie hier

Mikrostipendien für freiberufliche Künstler*innen
 

Antragstellung bis zum 31.08.2020 möglich!

Das MWFK unterstützt freiberufliche professionelle Brandenburger Einzelkünstler*innen mit Mikrostipendien à 1.000 €. Die Stipendien dienen der Schaffung von Rahmenbedingungen künstlerischen Arbeitens in der Zeit der CORONA Pandemie und dienen der künstlerischen Entwicklung der Kunstschaffenden sowie der Entwicklung neuer Formate und Projekte. 

Künstlerische Projekte können sein:  interessante Formate oder  neue Ansätze bei der Kunstvermittlung - Z.B. online Konzerte, Formatentwicklung für die zukünftige Arbeit, online Ausstellungen, online Mitmachprogramme, Künstlertalks im Netz, Recherchearbeiten für künftige Projekte, Schreiben von Manuskripten und Konzepten, Komponieren, online Kurse, interaktive Projekte, online Kooperationen bei interdisziplinären Arbeiten.

Voraussetzungen sind:
- Hauptwohnsitz im Land Brandenburg
- Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse im Jahr 2020 (im Härtefall Mitgliedschaft in einem Fach-/Berufsverband)

Zur Antragstellung


Corona Kulturhilfe
 

Ergänzend zu den unterschiedlichen Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes hat die Landesregierung weitere Mittel insbesondere für kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige private Kultureinrichtungen und Projektträger zum Teilausgleich von Einnahmeausfällen bereitgestellt.

Die Unterstützung erfolgt als Teilausgleich von Einnahmeausfällen grundsätzlich bis zu 50 Prozent für den Förderzeitraum: 11.03.2020 - 31.08.2020*

*Sofern im Einzelfall aufgrund behördlicher Anordnungen bereits längerfristige Absagen von geplanten Veranstaltungen oder sonstigen Projekten feststehen, können auch die daraus resultierenden Einnahmeausfälle mit dem Erstantrag vom Antragstellenden geltend gemacht werden. Bei darüber hinaus anhaltender Notlage sind Folgeanträge möglich.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie hier.

Rettungsschirm für gemeinnützige Vereine und Einrichtungen 
 

Bis einschließlich zum 31.07.2020 können gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports zur Überwindung von existenzgefährdenden Notlagen, die durch die Coronakrise entstanden sind beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Soforthilfe beantragen.

Diese wird für drei Monate ab dem Monat der Antragstellung als eine einmalige nicht rückzahlbare Leistung als Zuschuss in Form eines Schadensausgleichs gewährt. Als finanzieller Schaden gelten voraussichtliche Liquiditätsengpässe, die ab dem 18.03.2020 entstanden sind.

Weitere Informationen sowie die Hinweise zur Antragstellung finden Sie hier

Soforthilfe Sozialwirtschaft des MSGIV
 

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg hat die neue Richtlinie zur Gewährung einer Soforthilfe für von der Corona-Pandemie geschädigten Träger von sozialen Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen „Corona-Sozialwirtschaft-Soforthilfe“ erlassen. Darin stellt das Sozialministerium jetzt 4,2 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm des Landes zur Verfügung. Ziel ist es, die soziale Infrastruktur in Brandenburg gezielt zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind u.a.

  • Personen,
  • Vereine und Verbände sowie
  • Gesellschaften mit Gemeinwohlorientierung, die eine soziale Einrichtung, Dienste oder eine Beratungsstelle im Land Brandenburg betreiben.

Ausgeschlossen sind Gemeinden und Gemeindeverbände. Berücksichtigt können nur Träger werden, die bis zum 31. Dezember 2019 nicht in Liquiditätsschwierigkeiten waren, aber danach in Folge der Corona-Pandemie in einen existenzbedrohenden Liquiditätsengpass geraten sind.

Die Soforthilfe wird als eine einmalige nicht rückzahlbare Leistung in Form eines Zuschusses als Schadensausgleich gewährt. Die Soforthilfe entspricht der Finanzierungslücke zur Erhaltung des notwendigen Betriebs. Die Finanzierungslücke ergibt sich aus den laufenden Kosten für den notwendigen Betrieb des Trägers nach Abzug aller verfügbaren Einnahmen und Rücklagen.


Anträge können bis spätestens 15. November 2020 beim LASV eingereicht werden.
Zu den Antragsunterlagen: https://lasv.brandenburg.de/lasv/de/lasv/presse/detail/~05-08-2020-soforthilfe-fuer-soziale-einrichtungen

Kurzarbeitergeld, Entgeltfortzahlung bei Betriebsschließung und weitere Themen


Haben Sie Fragen zum Kurzarbeitergeld? Wie verhält es sich mit der Entgeltfortzahlung bei Betriebsschließung? Was ist mit der Entgeltfortzahlung von Personen, die unter Quarantäne gestellt sind? Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen finden Sie auf nachfolgenden Internetseiten:

  • Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) hält einen umfangreichen Katalog mit Informationen und Unterstützungsmaßnahmen bereit. Für Informationen dazu klicken Sie bitte hier!
  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) informiert über die Fördermöglichkeiten hier.
  • Unter diesem Link informiert die Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld.
  • Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Auch der DIHK hat viele wichtige Links und Tipps für Unternehmen zusammengestellt.
  • Einen umfassenden Überblick zu aktuellen Themen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bietet die Website des Landes Brandenburg corona.brandenburg.de. Hier finden Sie auch Kontaktadressen, Telefonnummern und weitere nützliche Hinweise im Zusammenhang mit Corona zu Gesundheitsämtern, Öffentlichem Personennahverkehr, Schulen etc.

Weitere Informationen können Sie der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 08. Mai 2020 des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg entnehmen.

Ihre Ansprechpartner in den Regionalcentern


Regionalcenter Nordwest-Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz)
Regionalcenterleiter
Reinhard Göhler
T +49 3391 – 775-211
F +49 3391 – 512-923
reinhard.goehler@atwfbb.de

Regionalcenter Nordost-Brandenburg (Landkreise Oberhavel, Barnim, Uckermark)
Teamleiter Regionalcenter und Regionalcenterleiter
Dr. Heinz Roth
Teamleiter Regionalcenter und Regionalcenterleiter
T +49 3334 – 81877-10
F +49 3334 – 81877-11
heinz.roth@atwfbb.de

Regionalcenter Ost-Brandenburg (Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree und die Stadt Frankfurt (Oder))
Regionalcenterleiter
Christoph Ziemer
T +49 335 – 283 960-11
F +49 335 – 283 960-99
christoph.ziemer@atwfbb.de

Regionalcenter Süd-Brandenburg (Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und die Stadt Cottbus)
Regionalcenterleiter und stellv. Teamleiter Regionalcenter
Torsten Maerksch
T +49 355 – 784 22-14
F +49 355 – 784 22-11
torsten.maerksch@atwfbb.de

Regionalcenter Mitte/West-Brandenburg (Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark sowie die Städte Potsdam und Brandenburg a. d. Havel)
Regionalcenterleiterin
Verena Klemz
T +49 331 – 730 61-119
F +49 331 – 730 61-249
verena.klemz@atwfbb.de