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Leiter/in der Einrichtung für den Vollzug der Sicherungsverwahrung (SVE) (m/w/d)

Ministeriums der Justiz und für Digitalisierung des Landes Brandenburg (Land als Arbeitgeber)

Brandenburg an der Havel

Das Ministerium der Justiz und für Digitalisierung des Landes Brandenburg beabsichtigt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

der Leiterin/des Leiters der Einrichtung für den Vollzug der Sicherungsverwahrung bei der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel (SVE)

(bis BesGr. A 15 bzw. Entgeltgruppe 15 TV-L)

zu besetzen.

Die Sicherungsverwahreinrichtung wurde mit Inkrafttreten des Brandenburgischen Sicherungsverwahrungsvollzugsgesetzes (BbgSVVollzG) am 1. Juni 2013 auf der Liegenschaft der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel als eine vom Justizvollzug getrennte Abteilung eingerichtet und ist für bis zu 18 Untergebrachte verantwortlich. In der SVE des Landes Brandenburg sind aufgrund eines Staatsvertrags mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern über die Bildung eines Vollzugsverbundes in der Sicherungsverwahrung Männer, die aufgrund eines Sexualdelikts verurteilt wurden, untergebracht.

Die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verfolgt das Ziel, die Gefährlichkeit der Untergebrachten für die Allgemeinheit so zu mindern, dass die Vollstreckung der Maßregel möglichst bald zur Bewährung ausgesetzt oder sie für erledigt erklärt werden kann. Gleichzeitig hat der Vollzug das Ziel, die Allgemeinheit vor weiteren Straftaten zu schätzen. Die Einrichtung setzt dazu vielfältige Behandlungsmaßnahmen im Gruppen- und Einzelsetting ein. Die Untergebrachten werden individuell und intensiv betreut. Fähigkeiten, die sie für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und sozialer Verantwortung benötigen, werden gefördert.

Die Tätigkeit der Leitung der SVE umfasst unter Berücksichtigung des BbgSVVollzG insbesondere die:

  • Therapeutische und vollzugliche Leitung der Einrichtung für die Sicherungsverwahrung,
  • Personalführung und -entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams,
  • Mitarbeit an der Fortschreibung des Behandlungskonzepts,
  • Kooperations- und Netzwerkarbeit mit allen relevanten Einrichtungen und Behörden,
  • Mitarbeit in fachspezifischen Arbeitsgruppen,
  • Durchführung des Diagnoseverfahrens (§ 7 BbgSVVollzG),
  • Erstellung und Fortschreibung der Vollzugs- und Eingliederungsplanung (§ 8 BbgSVVollzG),
  • Konzeption und Leitung von Behandlungsgruppen,
  • behandlerische Einzelgespräche,
  • Entscheidung über vollzugsöffnende Maßnahmen.

Anforderungen:

abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Psychologie (Diplom oder Master) möglichst mit klinischem, idealerweise forensischem und/oder kriminalpsychologischem Studienschwerpunkt, mehrjährige Erfahrung in der Behandlung von delinquenten Menschen, sehr gute Fachkenntnisse in den Bereichen Diagnostik und Prognostik, gute Kenntnisse des gesetzlichen Rahmens der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung, Grundkenntnisse des Straf-, Strafprozess- und Strafvollzugsrechts und des Rechts des öffentlichen Dienstes, möglichst Erfahrungen mit der Leitung multidisziplinärer Teams, insbesondere in der Personal- und Teamentwicklung, Erfahrungen in der Leitung von Behandlungsteams. Idealerweise verfügen Sie über eine Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/ Psychologischer Psychotherapeut.

Persönliche Voraussetzungen:

Es erwartet Sie eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit, für die Sie organisatorisches Geschick, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und -bereitschaft, eine präzise schriftliche und gewandte mündliche Ausdrucksweise sowie eine gute Kooperations-, Team- und Konfliktfähigkeit benötigen. Erwartet werden Eigeninitiative und Aufgeschlossenheit sowie Belastbarkeit und Zuverlässigkeit. Eine hohe Motivation und soziales Verständnis für die Lebenslagen inhaftierter Menschen sind unerlässlich.

Die Bereitschaft zur regelmäßigen fachlichen Fortbildung und Supervision wird vorausgesetzt.

Wir bieten Ihnen:

  • individuelle Fortbildungsmöglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Entwicklung,
  • 30 Tage Urlaub und freie Tage an Heiligabend und Silvester,
  • Jahressonderzahlung und betriebliche Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte,
  • Arbeitgeberzuschuss zu einem vergünstigten VBB-Firmenticket bzw. Deutschlandticket,

Rahmenbedingungen:

Die Arbeitszeit beträgt 40 Stunden je Woche. Die Besetzung der Position ist grundsätzlich auch mit Teilzeitkräften möglich. Teilzeitwünsche von Interessentinnen und Interessenten und deren Vereinbarkeit mit der Tätigkeit werden im konkreten Einzelfall geprüft.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 13. März 2026 an das 

 

Ministerium der Justiz und für Digitalisierung

des Landes Brandenburg, Referat 3.1

Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

oder per E-Mail an:

Vorzimmer-Abteilung-3@MDJD.Brandenburg.de

 

Bewerber und Bewerberinnen, die bereits in einem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst stehen, werden ergänzend um Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht unter Angabe der personalaktenführenden Stelle gebeten.

Auskünfte zu dieser Stellenausschreibung erteilen Herr Hering (Tel. 0331 866 3310) und Frau Knickmeier (Tel. 0331 866 3340).

Einstufung

höherer Dienst bzw. vergleichbar

Befristung

unbefristet

Berufsfelder

Andere

Bewerbungsfrist

13.03.2026

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