Brandenburg-Stipendium: Akademischer Nachwuchs für Brandenburger Betriebe

24.09.2013

Mit einem neuen Förderprogramm will die Landesregierung Nachwuchsfachkräfte mit akademischer Ausbildung für kleine und mittlere Brandenburger Unternehmen gewinnen. Die neue Richtlinie ist seit dem 1. Juni 2013 gültig.

Bis zum vorläufigen Ende des Förderprogramms am 31. März 2015 stehen bis zu 1,5 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Das Programm steht für alle Studienrichtungen und allen Studierenden unabhängig von ihrer Herkunft offen, es ist somit leistungs- und einkommensunabhängig.

Arbeitsminister Baaske ist es wichtig, „dass der regionale Mittelstand seine gute Wettbewerbsposition behält und gleichzeitig junge qualifizierte Fachkräfte ihre Zukunft hier in der Region sehen und nicht auf Nimmerwiedersehen abwandern.“

Das Programm besteht aus zwei Elementen:

Stipendien: Studierende erhalten es über sechs Monate zur Erstellung ihrer Abschlussarbeit (Bachelor-, Master- bzw. Diplomarbeit), die sich an einem Innovationsprojekt des Betriebes orientiert. Es beträgt mindestens 500 Euro monatlich, wovon vom Land aus ESF-Mitteln 375 Euro kommen. Der Betrieb muss damit mindestens 125 Euro zahlen. (Förderdauer sechs Monate).

Werkstudentinnen und -studenten: Studierende arbeiten 15 bis 20 Wochenstunden im Rahmen eines Innovationsprojekts in einem Betrieb. Dafür erhalten sie – bei 20 Stunden – mindestens 830 Euro monatlich; das entspricht einem Stundenlohn von 10,38 Euro. Davon zahlt das Land aus ESF-Mitteln 75 Prozent (in Abhängigkeit von Stundenzahl mindestens 466,88 bis höchstens 622,50 Euro). (Förderdauer sechs bis 12 Monate). Individuelle Arbeitszeitmodelle sind hierbei möglich.

Infos zum Brandenburg Stipendium auf den Seiten der LASA oder unter:

www.brandenburg-stipendium.de.  

http://www.lasa-brandenburg.de/Brandenburg-Stipendium.1762.0.html