Hilfen für Unternehmen

Corona-Virus: Unterstützung für Unternehmen

Brandenburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind, mit einem Soforthilfeprogramm.

Notleidende Unternehmen bis 100 Erwerbstätige sollen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 9.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000,- EUR,
bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000,- EUR,
bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000,- EUR,
bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000,- EUR

Die Umsetzung des Programms erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Ab Mittwoch, 25. März 2020, um 9:00 Uhr können bei der ILB Anträge gestellt werden.

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Brandenburg unterstützt Unternehmen

 

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft auch über 100 Erwerbstätige hinaus, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in eine akute finanzielle Notsituation oder andere betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können sich an die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)wenden. Andere betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten können beispielsweise akute Mitarbeiterbedarfe sein, unterbrochene Lieferketten oder akute technologische Anforderungen für Prozessumstellungen.

Sie erreichen die WFBB auf drei Wegen: online, per E-Mail oder telefonisch.

Der schnellste Weg - unkompliziert, kompakt und konkret:

Machen Sie online die erforderlichen Angaben hier.

Ihre Angaben werden damit direkt erfasst und selbstverständlich vertraulich behandelt.

Telefonisch erreichen Sie die zentral eingerichtete Anlaufstelle von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter:
Tel. 0331 - 730 61-222

Sie können auch die WFBB-Regionalcenter unter den unten angegebenen Rufnummern kontaktieren.

Übersicht zu den Soforthilfeprogrammen der Bundesregierung
 

Um auf alle gesellschaftlichen und konjunkturellen Folgen der Coronavirus-Krise vorbereitet zu sein, hat die Bundesregierung schnell und entschlossen ein Schutzschild für die Menschen, Arbeitsplätze und die Wirtschaft beschlossen. Die Übersicht zu den jeweiligen Hilfpaketen finden Sie hier sowie in den unten aufgeführten Faktenblättern des Welche Hilfen dieser Schutzschild umfasst, erfahren Sie in den jeweiligen Faktenblättern vom Bundesministerium der Finanzen.

Soforthilfe für Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten
 

Seit Montag, den 6. April 2020 können von der Corona-Krise betroffene Brandenburger Agrarbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten Zuschüsse von bis zu 60.000 Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. 

Die Fördersätze werden in Anlehnung an die Richtlinie des brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie für gewerbliche Unternehmen gestaffelt. Während Agrarbetriebe mit bis zu fünf Beschäftigten maximal 9.000 und mit bis zu 10 Mitarbeitenden maximal 15.000 Euro aus Bundesmitteln erhalten können, zahlt das Land für Landwirtschaftsunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten maximal 30.000 Euro und mit bis zu 100 Erwerbstätigen maximal 60.000 Euro. Das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung wird die Anträge bearbeiten.

Die Antragsformulare finden Sie hier

Kurzarbeitergeld, Entgeltfortzahlung bei Betriebsschließung und weitere Themen


Haben Sie Fragen zum Kurzarbeitergeld? Wie verhält es sich mit der Entgeltfortzahlung bei Betriebsschließung? Was ist mit der Entgeltfortzahlung von Personen, die unter Quarantäne gestellt sind? Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen finden Sie auf nachfolgenden Internetseiten:

  • Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) hält einen umfangreichen Katalog mit Informationen und Unterstützungsmaßnahmen bereit. Für Informationen dazu klicken Sie bitte hier!
  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) informiert über die Fördermöglichkeiten hier.
  • Unter diesem Link informiert die Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld.
  • Ab Mittwoch, 18. März 2020, müssen viele Unternehmen ihre Geschäfte schließen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Informationen, wer davon betroffen ist und wer nicht, finden Sie hier.
  • Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Auch der DIHK hat viele wichtige Links und Tipps für Unternehmen zusammengestellt.

Weitere Informationen können Sie der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 17. März 2020 des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg entnehmen.

Ihre Ansprechpartner in den Regionalcentern


Regionalcenter Nordwest-Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz)
Regionalcenterleiter
Reinhard Göhler
T +49 3391 – 775-211
F +49 3391 – 512-923
reinhard.goehler@atwfbb.de

Regionalcenter Nordost-Brandenburg (Landkreise Oberhavel, Barnim, Uckermark)
Teamleiter Regionalcenter und Regionalcenterleiter
Dr. Heinz Roth
Teamleiter Regionalcenter und Regionalcenterleiter
T +49 3334 – 81877-10
F +49 3334 – 81877-11
heinz.roth@atwfbb.de

Regionalcenter Ost-Brandenburg (Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree und die Stadt Frankfurt (Oder))
Regionalcenterleiter
Christoph Ziemer
T +49 335 – 283 960-11
F +49 335 – 283 960-99
christoph.ziemer@atwfbb.de

Regionalcenter Süd-Brandenburg (Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und die Stadt Cottbus)
Regionalcenterleiter und stellv. Teamleiter Regionalcenter
Torsten Maerksch
T +49 355 – 784 22-14
F +49 355 – 784 22-11
torsten.maerksch@atwfbb.de

Regionalcenter Mitte/West-Brandenburg (Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark sowie die Städte Potsdam und Brandenburg a. d. Havel)
Regionalcenterleiterin
Verena Klemz
T +49 331 – 730 61-119
F +49 331 – 730 61-249
verena.klemz@atwfbb.de